Berufsbezogene Persönlichkeitstests
Wir bieten nur diagnostische Tests an, die sich in der Praxis vielfach bewährt haben und laufend entwickelt werden.
LMI - Leistungsmotivationsinventar
Das Leistungsmotivationsinventar integriert die wichtigsten Dimensionen, die in verschiedenen Leistungsmotivationstheorien angesprochen werden. Dabei wurde der Versuch unternommen, insbesondere alle berufserfolgsrelevanten Aspekte zu berücksichtigen.
Das LMI enthält dementsprechend eine Reihe berufserfolgsrelevanter Dimensionen, die konventionell nicht der Leistungsmotivation zugerechnet werden.
Der Test unterscheidet 17 Dimensionen oder «Leistungsorientierungen», die mit jeweils 10 Items gemessen werden: Beharrlichkeit, Dominanz, Engagement, Erfolgszuversicht, Flexibilität, Flow, Furchtlosigkeit, Internalität, Kompensatorische Anstrengung, Leistungsstolz, Lernbereitschaft, Schwierigkeitspräferenz, Selbständigkeit, Selbstkontrolle, Statusorientierung, Wettbewerbsorientierung und Zielsetzung.
Die Items sind weitgehend berufsbezogen formuliert. Die Auswertung erfolgt dimensionsspezifisch oder als Gesamtwert. Die Ergebnisse werden in Profilform dargestellt.
Einsatzbereich: Das LMI ist für Personen ab 16 Jahren geeignet und wird in der Berufseignungsdiagnostik, Personalauswahl und -entwicklung, in der Sportpsychologie sowie in der Persönlichkeits- und Motivationsforschung eingesetzt.
16 PF-R - 16-Persönlichkeits-Faktoren-Test
Der 16 PF-R ist ein objektiver Fragebogentest zur mehrdimensionalen Persönlichkeitsdiagnostik im Erwachsenenalter.
Primäres Anliegen bei der Testkonstruktion war es, ein umfassendes, ökonomisches und brauchbares Persönlichkeitsinventar zu entwickeln. Der Test erlaubt auf unterschiedlichen Analyseebenen eine differenzierte Erfassung des Persönlichkeitsprofils.
Primärfaktoren: Wärme, Logisches Schlussfolgern, Emotionale Stabilität, Dominanz, Lebhaftigkeit, Regelbewusstsein, Soziale Kompetenz, Empfindsamkeit, Wachsamkeit, Abgehobenheit, Privatheit, Besorgtheit, Offenheit für Veränderung, Selbstgenügsamkeit, Perfektionismus, Anspannung.
Globalfaktoren: Extraversion, Unabhängigkeit, Ängstlichkeit, Selbstkontrolle, Unnachgiebigkeit
Einsatzbereich: Erwachsene ab 18 Jahren. Verwendung in der Arbeits-, Betriebs- und Berufspsychologie.
BIP - Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung
Überfachliche Kompetenzen stellen eine bedeutsame Determinante des beruflichen Erfolgs dar. Hier setzt das BIP mit der Erfassung von im Berufsleben relevanten Persönlichkeitsfacetten an.
Mit insgesamt 14 Dimensionen werden persönliche Eignungsvoraussetzungen wie Arbeitsverhalten (Gewissenhaftigkeit, Flexibilität, Handlungsorientierung), Berufliche Orientierung (Leistungsmotivation, Gestaltungsmotivation, Führungsmotivation) und Soziale Kompetenzen (Sensitivität, Kontaktfähigkeit, Soziabilität, Teamorientierung, Durchsetzungsstärke) ebenso erfasst wie die Psychische Konstitution (Emotionale Stabilität, Belastbarkeit, Selbstbewusstsein).
Einsatzbereich: Das BIP ist speziell für Anwendungen im Personalmanagement entwickelt worden (Personalauswahl und -platzierung, Trainings- und Coachingmaßnahmen, Feedbackprozesse sowie Karriereberatung).
HPI - Hamburger Persönlichkeitsinventar
Das HPI erfasst sechs annähernd unkorrelierte Basisdimensionen der Persönlichkeit. Neben den allgemein anerkannten Basisfaktoren Neuroticism (N), Extraversion (E), Openness (O), Conscientiousness (C) und Agreeableness (A) wird der Basisfaktor Risk and Competition Seeking (R) eingeführt, der sich in einer Reihe von empirischen Studien als unverzichtbare Ergänzung auf der höchsten hierarchischen Stufe der dimensionalen Persönlichkeitsorganisation herausgestellt hat.
Einsatzbereich: Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Als vollständiges System strukturtheoretisch fundierter Basisdimensionen bietet sich das Inventar als integratives Referenzsystem für alle persönlichkeitspsychologischen Fragestellungen an.
NLP - Metaprogramm-Test
Metaprogramme sind wenig bewusste Filter unserer Wahrnehmung, die wir nutzen, um zu bestimmen, welche Informationen wir aufnehmen oder welchen Dingen wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Sie sind auf die Gesamtsumme unserer Erfahrungen aufgesetzt, laufen gewohnheitsmäßig und systematisch ab und werden in der Regel von uns nicht in Frage gestellt.
Mit den unterschiedlichen Wahrnehmungsfiltern (Metaprogramme) ist nicht nur die „Welt“, in denen Menschen leben, verschieden. Abhängig von den Wahrnehmungen und Erfahrungen sind auch die Formen unterschiedlich, wie Menschen sich dann auf diese beziehen und sich verhalten. Aus diesem Grund erhalten Wahrnehmungsfilter den Charakter von Grundelementen der Persönlichkeit, d.h. Formen, in denen Menschen ihre Identität ausbilden, und Methoden, diese Identität aufrechtzuerhalten.
Die Kenntnis von Metaprogrammen, die Menschen benutzen, eröffnet die Möglichkeit, einflussreiche Determinanten ihrer Denkprozesse zu erschließen, ihre Gefühlsreaktionen zu ermitteln und ihr Verhalten vorherzusagen.
In der amerikanischen Managementberatung werden Metaprogramme dazu benutzt, um Anforderungsprofile für berufliche Positionen zu erstellen, nach denen geeignete Bewerber ausgewählt werden können.
Metaprogramme sind Resultate von frühen Erfahrungen und Entscheidungen, die jemand in der Vergangenheit getroffen hat und die sich darauf beziehen, wie er auf seine gegenständliche und soziale Umwelt reagieren wird. Gewöhnlich sind emotionale Erfahrungen ausschlaggebend für solche Entscheidungen. Mit der Wirkung, Wahrnehmung zu filtern, schränken Metaprogramme unsere Wahrnehmung und damit unsere Verhaltensmöglichkeit ein.